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Das sind die Seiten des Forschungsprojektes 'Das Internet als Partnermarkt'. Das Projekt wird seit 01. Januar 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und am Lehrstuhl Soziologie I der Otto-Friedrich-Universität Bamberg von Doreen Zillmann und Andreas Schmitz durchgeführt. Leiter des Projektes ist Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld.

Das Projekt knüpft an das Vorgängerprojekt „Prozesse der Partnerwahl auf Online-Kontaktbörsen“ (PPOK) an, das von 2007 bis 2010 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde.

Projektüberblick

Ziel des Projektes ist es, die frühen Phasen der Partnerwahl anhand von Daten aus dem Online-Dating zu untersuchen. Die meisten Studien zur Partnerwahl untersuchen Ehen oder nicht-eheliche Partnerschaften und setzen damit lediglich am Ergebnis des Partnerwahlprozesses an. Über den tatsächlichen Prozess der Partnerwahl, angefangen bei der ersten Kontaktaufnahme über das Entstehen erster Interaktionen bis hin zu einer zunehmenden Verstetigung einer sozialen Beziehung, gibt es allerdings bislang kaum empirische Arbeiten. Jedoch sind Erkenntnisse über die in den frühen Phasen der Partnerwahl wirkenden sozialen Mechanismen von erheblicher Relevanz für ein besseres Verständnis der Entstehung von Paaren. Das Projekt möchte insbesondere untersuchen, unter welchen Bedingungen und mit welchen Vorstellungen partnersuchende Männer und Frauen in einen Partnermarktkontext eintreten, welche Strategien der Selbstdarstellung und Kontaktierung sie damit verbunden einsetzen, welche Kontaktbeziehungen sich herausbilden und welche Konstellationen schließlich in Paarbeziehungen resultieren. Zur Beantwortung dieser Fragestellungen greift das Projekt auf einen umfangreichen und methodologisch innovativen Datensatz aus dem Online-Dating zurück. Dieser Datensatz enthält prozessproduzierte Daten zur Online-Partnersuche bestehend aus anonymisierten Profil- und Interaktionsdaten sowie zusätzlich über ein Online-Panel erhobene Befragungsdaten einer großen deutschen Online-Kontaktbörse. Dabei kommen unterschiedliche Theorien zur Auswahl. Andreas Schmitz befasst sich mit der Integration der Rational Choice Theorie in die Theorie von Pierre Bourdieu. Doreen Zillmann arbeitet insbesondere mit einer handlungstheoretischen Perspektive auf Strategien der Selbstdarstellung.

Aktuelles

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